Starkregenereignisse treten immer häufiger kurzfristig und lokal begrenzt auf. Für den Katastrophenschutz bedeutet das: Die Zeit zwischen Warnung und möglichem Hochwasser kann knapp sein. Einsatzkräfte, Städte und Gemeinden stehen deshalb vor der Herausforderung, Schutzmaßnahmen schnell und effektiv umzusetzen.
Mobile Hochwasserschutzwände in Hof
Wie das in der Praxis funktionieren kann, wurde bei einer gemeinsamen Übung in Hof getestet. Beteiligt waren unter anderem der Katastrophenschutz, die Feuerwehr, das THW und weitere Einsatzkräfte. Im Mittelpunkt standen die mobilen Hochwasserschutzwände, die die Stadt Hof im Jahr 2025 angeschafft hat. Über aktuelle Hochwassergefahren und Schutzmaßnahmen haben wir mit Herbert Groh, dem Hofer Hochwasserschutzbeauftragten, sowie Sascha Plochberger vom Katastrophenschutz der Stadt Hof gesprochen.
Starkregen und Überschwemmungen als Maßstab
Wie wichtig ein funktionierender Hochwasserschutz ist, haben die vergangenen Jahre deutlich gezeigt. Bereits 2021 sorgte ein Starkregenereignis in Hof und weiteren Teilen Oberfrankens für Überschwemmungen. Auch die Hochwasser- und Starkregenereignisse im Juli 2026 haben gezeigt, wie schnell sich die Situation an kritischen Stellen zuspitzen kann.