Do., 05.02.2026 , 13:03 Uhr

Oberfranken

Nachgefragt: So bereitet sich Oberfranken auf einen möglichen Blackout vor

Der Katastrophenschutzbeauftragte der Stadt Hof und das Klinikum Bayreuth geben Einblicke in Notfallkonzepte

Einen Stromausfall hat sicher jeder schon einmal erlebt. Im Normalfall gehen die Lichter jedoch nach kurzer Zeit wieder an. Wenn das Licht allerdings länger ausbleibt und der Stromausfall nicht nur ein paar Minuten anhält, sondern Stunden oder sogar tagelang Dunkelheit herrscht, dann ist die Rede von einem Blackout. Diese Erfahrung mussten etwa 45.000 Haushalte zuletzt in Berlin machen. Grund dafür war ein Brandanschlag an einer Kabelbrücke, zu der sich die linksextreme Vulkangruppe bekannt hatte. Dieser Ausnahmezustand hat Menschen in ganz Deutschland mitgenommen, auch hier in Oberfranken.

Stadt Hof hat Einsatzkonzept

Der Katastrophenschutzbeauftragte der Stadt Hof Sascha Plochberger erklärt zentrale Aspekte des ausgearbeiteten Sicherheitskonzeptes. Dort werden sogenannte Leuchttürme als zentrale Anlaufstellen genannt. Diese sollen als Informationsquellen genutzt werden.

Klinikum Bayreuth ist versorgt

Auch das Klinikum Bayreuth hat vorgesorgt. Mit Stromaggregate und Netzersatzanlagen ist die Stromversorgung des Klinikums im Ernstfall gesichert. Zusätzlich wird ein Blackout jährlich simuliert, um darauf vorbereitet zu sein.

Vorbereitung von Privathaushalten

Privatpersonen können sich ebenfalls auf einen möglichen Ernstfall vorbereiten. Dafür gibt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eine entsprechende Liste mit empfohlenen Vorräten und Maßnahmen.

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