Seit 2004 gehört die Mahler Competition zu renommiertesten Dirigierwettbewerben weltweit. U.a. konnten Gustavo Dudamel und Lahav Shani bereits den Sieg einfahren. Heuer messen sich 24 Männer und Frauen.
Internationales Teilnehmerfeld
Die Teilnehmenden kommen aus insgesamt 24 Ländern und nehmen teils weite Wege auf sich, Tengku Irfan kommt beispielsweise aus Malaysia. Jeder und jede hat 40 Minuten Zeit, Auszüge aus Mahlers fünfter und aus Haydns 86. Sinfonie mit den Bamberger Symphonikern zu proben. „Wir nehmen bewusst etwas von Haydn oder Mozart mit rein“, erklärt Intendant Marcus Rudolf Axt, „das ist vordergründig leichte Musik, die aber beim Dirigat besondere Finesse erfordert.“ Die Reihenfolge wurde bereits am Montagabend (22.06.) ausgelost.
Internationale Jury
Runde für Runde „siebt“ die Jury das Teilnehmerfeld aus. Neben dem Bamberger Chefdirigent Jakub Hrusa gehören dessen Kollegen John Storgards und John Carewe zu den Entscheidern, ebenso die Enkelin von Gustav Mahler, Marina. Das sei keine „böse“ Jury, findet Marcus Rudolf Axt, der Fokus liege auf Präsenz und Musikalität. „Vielleicht finden wir den nächsten Star am Pult“, so der Intendant der Bamberger Symphoniker.
Internationale Karriere?
Dem Sieger winkt direkt eine CD-Aufnahme mit dem Orchester, ein Preisgeld von 30.000 Euro und die Chance auf eine Weltkarriere. Wer sich bei der Mahler Competition durchsetzt, entscheidet sich bis zum 02. Juli. Mehr Information gibt es hier.