Hitze, Trockenheit und Spätfröste machen den Weihnachtsbäumen zunehmend zu schaffen. Gleichzeitig begünstigt der Klimawandel Schädlinge wie Wühlmäuse und Pilze. Ewald Vogel, Betreiber einer Baumschule in Goldkronach, sind dadurch etwa 70 Prozent der Bäume auf einem 8.000 Quadratmeter großen Weihnachtsbaumfeld eingegangen. Die Bäume hatte er erst im Frühjahr dieses Jahres gepflanzt.
Weniger große Prachtexemplare
Durch die schwierigen Bedingungen könnte es künftig weniger besonders große und prächtige Weihnachtsbäume geben. Verbraucher müssen sich außerdem auf steigende Preise einstellen. Trotz des wachsenden Angebots an künstlichen Weihnachtsbäumen sind echte Fichten und Tannen weiterhin gefragt.
Weihnachten 2026 ist nicht in Gefahr
Für dieses Jahr gibt es Entwarnung: Die 6 bis 10 Jahre alten Weihnachtsbäume haben den Spätfrost überstanden und verfügen dank ihrer tiefen Wurzeln noch über ausreichend Feuchtigkeit. Ganz ohne Weihnachtsbaum müssen wir also auch künftig nicht feiern, bei Größe und Aussehen könnte es jedoch Abstriche geben.