Fr., 04.03.2022 , 17:00 Uhr

Oberfranken / Ukraine

Oberfranke Thomas Simmler lebt in der Ukraine & mahnt über Putin: "Ich will Euch vor diesem Wahnsinnigen warnen"

Der Mainleuser lebt seit zwölf Jahren auch in Marhanez

Thomas Simmler stammt aus Mainleus im Landkreis Kulmbach. Der Oberfranke lebt seit nunmehr zwölf Jahren auch in der ukrainischen Stadt Marhanez, am rechten Ufer des Dnepr. Marhanez ist bekannt für die Förderung von Manganerz und liegt nur rund 10 Kilometer Luftlinie vom größten Atomkraftwerk Europas – dem AKW Saporischschja entfernt, welches in der Nacht zum Freitag (04. März) von der russischen Armee angegriffen und besetzt wurde.

Während in Deutschland die Kriegsgefahr abstrakt ist, bekommt sie Simmler rund 2.000 Kilometer östlich fast hautnah mit. Im Gespräch mit TVO-Chefmoderator Björn Karnstädt schilderte er am Freitagmittag in einem Zoom-Meeting die derzeitige Lage vor Ort in der Ukraine und das er selbst „mit den Nerven am Ende ist“. Und er warnt vor Russlands Präsident Wladimir Putin, den er für einen Wahnsinnigen hält. Gleichzeitig lässt er aber auch an der deutschen und amerikanischen Regierung kein gutes Haar, dass sie die Geschehnisse nicht haben kommen sehen.

Krieg Oberfranken Putin Russland Ukraine

Das könnte Dich auch interessieren

13.11.2025 07:01 Min Union und SPD einigen sich auf neues Wehrdienstgesetz Jetzt kommt die flächendeckende Musterung 24.06.2026 02:37 Min Lokalmedientage 2026: TVO-Geschäftsführer Norbert Kießling im Interview Die Auftaktveranstaltung ist vorüber und die Lokalmedientage 2026 in Nürnberg sind damit offiziell eröffnet! Die prestigeträchtigen BLM-Medienpreise wurden verliehen und – für uns Medienschaffende besonders spannend – die Daten der Funkanalyse präsentiert. 17.06.2026 02:45 Min Tödlicher Trend auf oberfränkischen Straßen: Neun Todesfälle mit Radfahrern im vergangenen Jahr Davon starben zwei auf Oberfrankens Landstraßen und vier der neun Todesfälle sind E-Bike Fahrer 12.06.2026 07:51 Min Oberfranken: Weltblutspendetag erinnert an die Bedeutung der Blutspende DRK-Kampagne macht auf Engpässe aufmerksam