Wie das Bayerische Landesamt für Statistik heute mitteilte, ist die durchschnittliche Kinderzahl in Bayern 2025 auf 1,34 Kinder je Frau gesunken. Die Kennzahl beschreibt das aktuelle Geburtenverhalten von Frauen im Alter zwischen 15 und 49 Jahren und liegt damit auf dem niedrigsten Stand seit 2006. Nach einem pandemiebedingten Höchstwert von 1,61 Kindern je Frau im Jahr 2021 ist die Geburtenrate nun bereits das vierte Jahr in Folge rückläufig.
Oberfranken gehört zu den Schlusslichtern
Im Vergleich zu vor zehn Jahren ist die durchschnittliche Kinderzahl in allen sieben bayerischen Regierungsbezirken gesunken. Mit 1,29 Kindern je Frau ist Oberfranken – nach Oberbayern – der Regierungsbezirk mit der zweitniedrigsten Geburtenrate in Bayern.
Bayreuth mit besonders niedrigem Wert
Einen weiteren Negativrekord verzeichnet die Universitätsstadt Bayreuth. Dort liegt die durchschnittliche Kinderzahl bei lediglich 1,06 Kindern je Frau und zählt damit zu den niedrigsten Werten im Freistaat. Zwar leben in Bayreuth überdurchschnittlich viele Frauen im gebärfähigen Alter, doch häufig stehen Ausbildung oder der Berufseinstieg einer Familiengründung zunächst im Weg.