Die anhaltende Trockenheit sorgt in weiten Teilen Deutschlands für hohe Waldbrandgefahr. Betroffen davon ist auch Oberfranken. Hier herrscht derzeit Waldbrandstufe 4 von 5. Deshalb sind seit Samstag (21. Juni) Luftbeobachter über Oberfranken unterwegs, um Brände schnellstmöglich ausmachen und die Feuerwehr zum Einsatzort lotsen zu können.
Waldbrandstufe 5 erwartet
In den nächsten Tagen wird die höchste Waldbrandstufe erwartet, weshalb sich Pilot Matthias Sieber und Luftbeobachter Andreas Flügel-Steiner vom Flugplatz Bamberg-Breitenau aufmachen, um das Gebiet entlang der A3 bis Schlüsselfeld und Ebrach und anschließend zurück nach Bamberg zu überwachen.
Appell an Bevölkerung
Die Flüge finden insbesondere in den Nachmittagsstunden statt, da das Risiko durch die hohen Temperaturen und durch Freizeitaktivitäten am höchsten ist. In diesem Zusammenhang appellieren das Bayerische Forstministerium und die Regierung von Oberfranken an die Bevölkerung keine offenen Feuer im Wald und in Waldnähe zu entzünden und keine Zigarettenkippen wegzuwerfen. Wer einen Waldbrand entdeckt, soll sich umgehend unter der Notrufnummer 112 melden.