Di., 25.11.2025 , 17:32 Uhr

Oberfranken

"Orange Week" in Bayreuth: Initiativen gegen Gewalt an Frauen

Aktionstag am 25. November

Im Jahr 1960 machten drei Schwestern in der Dominikanischen Republik mit ihrem Protest gegen die Diktatur in ihrem Land auf sich aufmerksam. Motiviert wurden sie dabei nicht nur von ihrem eigenen moralischen Kompass, sondern auch durch persönliche Erfahrungen. Minerva Mirabal war als junge und hoffnungsvolle Juristin dem Präsidenten Rafael Trujillo begegnet – und hatte dabei dessen Avancen abgelehnt. Trujillo trieb dies zur Weißglut, sodass Minerva von da an von diesem „starken Mann“ und seinen Handlangern gezielt schikaniert und belästigt wurde.

Aktionen im Bayreuther Rotmain-Center

Mirabal traf die bewusste Entscheidung, sich nicht einschüchtern zu lassen, und ging gemeinsam mit ihren Schwestern Patria und Maria in den aktiven politischen Widerstand gegen ihren Peiniger über. Die drei Frauen sollten dafür mit ihrem Leben bezahlen – am 25. November 1960 wurden die brutal zugerichteten Leichen der Mirabals gefunden. Doch die Botschaft ihres Schaffens hat die Schwestern überlebt, denn heutzutage gilt ihr Todestag unter dem Namen „Orange Day“ als internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen. In Bayreuth hat man aus diesem besonderen Tag gleich eine ganze „Orange Week“ gemacht!

Untertitel wurden automatisiert erstellt
Bayreuth Gewalt gegen Frauen Häusliche Gewalt Orange Day Orange Week Rotmain-Center Bayreuth

Das könnte Dich auch interessieren

29.10.2025 04:08 Min Caritas Bayreuth: Im Nachsorgehaus gibt es Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben Schutz und Betreuung für Opfer von häuslicher Gewalt 13.06.2026 01:33 Min Brandgeruch am Klinikum Bayreuth: Video des Großeinsatzes der Einsatzkräfte Verschmorte Lampen als Ursache ausgemacht 05.06.2026 04:46 Min Tag der Organspende: Rund 8.000 Menschen warten in Deutschland auf ein lebenswichtiges Spenderorgan Über 8.000 Menschen warten auf ein Spenderorgan 03.06.2026 03:25 Min Public Viewing zur WM: Zu wenig Fläche auf Bayreuther La Spezia Platz? Sicherheitsvorgaben machen gemeinsames Fußballerlebnis nahezu unmöglich