Der überraschende Tod des bayerischen Wirtschaftsministers und Freie-Wähler-Chefs Hubert Aiwanger im Alter von 55 Jahren hat tiefe Bestürzung ausgelöst. Ministerpräsident Markus Söder bezeichnete das plötzliche Ableben seines Stellvertreters als „absolute Tragödie“.
Fassungslosigkeit in München und persönlicher Verlust
Auch in der Landtagsfraktion der Freien Wähler herrscht nach der Schocknachricht große Betroffenheit. Der Kulmbacher Landtagsabgeordnete Rainer Ludwig äußerte sich im Interview zu den Ereignissen und erinnerte an Aiwanger nicht nur als parteipolitische Galionsfigur, sondern auch als engen persönlichen Freund. Er hob dabei die politische und menschliche Lücke hervor, die der Verstorbene in Bayern hinterlässt.
Politische Nachfolge und weiteres Prozedere
Neben dem Schmerz über den Verlust stellt sich für die Fraktion nun die Frage nach den organisatorischen Konsequenzen. Wie die Nachfolge im Wirtschaftsministerium sowie die künftige Führung der Freien Wähler geregelt werden, ist Gegenstand des anstehenden Prozederes in den kommenden Tagen.