Auch wenn es noch Streusalz im Kulmbacher Bauhof gibt. Viel ist nicht mehr Depot. Laut Sven Bauernfeind, einer von vier Winterdienstleitern, sind von den gut 1.000 Tonnen Streusalz schon 700 Tonnen aufgebraucht. Im gesamten vergangenen Winter waren es dagegen nur 400 Tonnen Streusalz, die gebraucht wurden. Sollte es doch eng werden, könnte man zur Not auch Salz nachbestellen oder nur die wichtigen Routen in der Stadt mit Salz streuen, so Sven Bauernfeind. Zusätzlich können die Bauhofmitarbeiter auf knapp 300 Tonnen Split zurückgreifen.
Ein wichtiger Anlaufpunkt für viele Autobahndirektionen und staatliche Bauämter mit ihren Autobahnmeistereien, Straßenmeistereien sowie Städte und Kommunen ist die Kulmbacher Spedition Schott. In den Hallen des Unternehmens lagern rund 180.000 Tonnen Auftausalz. Bis zu 5.000 Tonnen verlassen täglich den Hof. Sogar LKW aus Tschechien fahren hier ein und aus.