Es sind schwierige Zeiten für einen exportorientierten Wirtschaftsraum wie Coburg. Deshalb blickt die IHK zu Coburg in mögliche neue Märkte. Hier gerät die Schwarzmeerregion in den Fokus, namentlich die Länder Rumänien, Bulgarien und die Republik Moldau.
Unterschiedliche Voraussetzungen
„Rumänien und Bulgarien bieten schon heute Rechtssicherheit“, stuft Kai-Olaf Lang von der „Stiftung Politik und Wissenschaft“ den Status Quo ein, „das sind NATO-Staaten, EU-Mitglieder, da ist schon viel passiert.“ Anders dagegen die Republik Moldau: „Sie ist Beitrittskandidatin zur EU. Aber ich bin optimistisch, dass dieser Prozess erfolgreich sein kann. Das Land stößt Reformen an“, so Lang.
Beziehungen bestehen oft schon
Mit Rumänien und Bulgarien bestünden bereits Wirtschaftsbeziehungen, erklärt Andreas Engel. „Automotive und Energie sind zwei Sektoren, in Zukunft könnte Sicherheit oder KI dazukommen“, schätzt der Coburger IHK-Präsident die Perspektiven ein. „In jedem Fall muss es ein Austausch sein, der zum Nutzen beider Seiten führt, der nachhaltig ist“, so Engel weiter. Die IHK zu Coburg sei hier ein guter Dienstleister, zudem stünden Außenhandelskammern mit Rumänien und Bulgarien zur Verfügung