283 Millionen für Oberfrankens Stromnetz
Oberfranken bekommt mehr Power: 283 Millionen Euro investiert die Bayernwerk Netz 2026 in die Strominfrastruktur – rund ein Viertel mehr als im Vorjahr. Das Ziel: Das Netz soll fit werden für die Energiezukunft. Dafür wird nicht nur kräftig ausgebaut und digitalisiert, auch Sicherheit, Stabilität und Widerstandsfähigkeit rücken stärker in den Fokus.
Dreimal mehr Ökostrom – doppelt so viel Verbrauch
Die Stromwelt wird größer und komplexer. Bis 2045 könnte sich die Erzeugungsleistung aus erneuerbaren Energien verdreifachen. Gleichzeitig wird mit einem doppelt so hohen Stromverbrauch gerechnet – getrieben unter anderem von E-Mobilität, Wärmepumpen und Rechenzentren. Für das Stromnetz bedeutet das: Es muss deutlich mehr leisten können – und dabei jederzeit den Überblick behalten.
Damit beim Strom nichts ins Wanken gerät
Mehr Erzeuger, mehr Verbraucher, mehr Stromflüsse: Damit das System stabil bleibt, braucht es klare Regeln und eine gute Planung. Netzkapazitäten müssten gezielt und nach dem tatsächlichen Bedarf vergeben werden, sagt Bayernwerk Netz. Denn die Energiewende soll nicht nur schnell gehen – sie soll vor allem sicher funktionieren.
Kabel, Millionen und jede Menge Arbeit
Beim Netzausbau wird deshalb Tempo gemacht. Allein 2025 kamen in den oberfränkischen Versorgungsgebieten rund 259 Kilometer Niederspannungs- und 180 Kilometer Mittelspannungskabel dazu. 2026 stehen dafür 283 Millionen Euro bereit. Das Geld fließt in neue Leitungen, digitale Technik und leistungsfähigere Netze. Und davon soll auch die regionale Wirtschaft profitieren: Wo möglich, setzt Bayernwerk auf Unternehmen aus Bayern.