Ein Sicherheitsbeauftragter der Schule hatte in einem Chemieschaukasten Substanzen entdeckt, die ihm suspekt vorgekommen waren. Die verständigte Polizei hatte nach Ihrer Alarmierung durch den Mitarbeiter sofort agiert und festgestellt, dass kein sicherer Abtransport der dortigen Chemikalien möglich ist. Somit mussten Sperr- und Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden.
Kurzzeitige Sperrungen und Warnungen an die Bevölkerung
In der Zeit zwischen 12 und 13 Uhr wurden die Anwohner rund um die Königsallee und dem Friedrich-Ebert-Platz aufgefordert, ihre Türen und Fenster aus Sicherheitsgründen geschlossen zu halten. Es mussten insgesamt drei Sprengungen durchgeführt werden, um eine sichere Entschärfung zu gewährleisten.
Chemikalien waren altersbedingt gefährlich
Bei den gefährlichen Substanzen hat es sich laut Auskunft der Polizei um alkoholische Lösungsmittel gehandelt, die aufgrund der Dauer der Lagerung teils eingetrocknet und bereits auskristallisiert waren. Hierdurch waren sie stoßempfindlich und nicht mehr transport- oder handhabungssicher.
Bereits im März Einsatz von Spezialkräften
Bereits am 26. März dieses Jahres mussten Polizei und Feuerwehr mit mehreren Kräften am MWG anrücken und die Schule vorsorglich räumen. Auch damals war eine verdächtige Chemikalie Auslöser der Alarmierung. Hier stellt sich aber heraus, dass zu keiner Zeit Gefahr bestand.
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