Wird es übermorgen am Donnerstag (1. Oktober) endlich wieder billiger an unseren Tankstellen? Diese Frage treibt schon seit Wochen die Menschen um, die unter den hohen Spritpreisen leiden. Viele glauben da nicht daran und sehen auch keine echte Entlastung, wie eine TVO-Umfrage in den sozialen Medien gezeigt hat.
Zögern der Politik sorgt für weitere Skepsis
Die zögerliche Entscheidungsfindung von politischer Seite hat dabei zusätzlich noch für Verstimmung gesorgt. Während Nachbarländer, wie Tschechien, oder Österreich bereits zügig die politischen Weichen für entsprechende Rabatte oder Preisdeckel beschlossen hatten, werfen die Verbraucher der hiesigen Politik vor, nicht entschlossen genug gehandelt zu haben.
Kurzfristige Reaktionen ökonomisch nicht sinnvoll
Eine dauerhafte Senkung der Steuerlasten, die den höchsten Anteil am deutschen Spritpreis ausmachen, würde sich David Stadelmann, Wirtschaftsökonom von der Universität Bayreuth, am effektivsten vorstellen können. Wenn bereits absehbar ist, dass Belastungen zu hoch sind, machen kurzfristige Schnellschüsse mit Senkungen auf längere Sicht keinen Sinn.
Droht eine Treibstoffverknappung?
Ebenso wird ein Spritpreisdeckel eher skeptisch gesehen. Der könnte am Ende dazu führen, dass es zu einer Treibstoffverknappung kommt. Lange Schlangen an der Tankstelle wären da nur eine Konsequenz daraus.