Do., 30.10.2025 , 15:26 Uhr

Oberfranken

Starkes Bier in kalten Tagen: Bockbieranstiche in Oberfranken

Eine oberfränkische Tradition zur Herbstzeit

Mit rund 9% Alkoholgehalt sind Bockbiere im Vergleich zu herkömmlichen Bieren mit einem Alkoholgehalt von rund 5% deutlich stärker. Mönche des Paulaner-Orden haben im 17. Jahrhundert bewusst ein so starkes und nahrhaftes Bier gebraut, um zu bestimmten Anlässen, wie der Fasten- oder Herbstzeit eine Art „flüssiges Brot“ zu haben.

Traditionelle Bockbieranstiche

Bockbieranstiche sind kein Festakt mit einem offiziellen Anstich, sondern findet in lockerer Atmosphäre statt. Bis zu sechs Monate reift das Bockbier in den Sudkesseln, damit es beim Bockbieranstich zum ersten Mal ausgeschenkt werden kann. Bei der Bamberger Brauerei Hellerbräu ist es in diesem Fall ein Rauchbier. Das heißt, dass das Malz über dem offenen Feuer geräuchert wird. Gemeinsam mit der Bamberger Brauerei „Spezial“ ist die Hellerbräu die einzige Brauerei weltweit, die das nach diesem Verfahren macht.

 

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