Immer mehr Menschen interessieren sich für die medikamentöse Gewichtsabnahme. Doch wer zur Spritze greift, stößt offenbar nicht nur auf Zustimmung. Dies belegt eine Studie der Universität Bamberg.
Vom Diabetesmedikament zur Abnehmhilfe
Sie dämpfen den Appetit und verzögern die Magenentleerung: Abnehmspritzen, die ursprünglich zur Behandlung von Diabetes entwickelt wurden, sind inzwischen auch als Mittel gegen hartnäckiges Übergewicht gefragt. Die Medikamente versprechen Unterstützung beim Abnehmen und rücken zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit.
Jeder sechste Deutsche zeigt Interesse
Wie groß das Interesse ist, zeigt eine Umfrage aus dem Jahr 2024: Demnach kann sich jeder sechste Deutsche vorstellen, die verschreibungspflichtigen Medikamente selbst zu nutzen. Die Spritzen sind damit längst mehr als ein Thema für Menschen mit Diabetes. Sie werden zunehmend auch als Möglichkeit gesehen, überflüssige Pfunde loszuwerden.
Zwischen Akzeptanz und Vorurteilen
Doch während das Interesse an der medikamentösen Gewichtsabnahme wächst, fällt das gesellschaftliche Bild offenbar weniger positiv aus. Eine Studie der Universität Bamberg zeigt, dass Menschen, die zum Abnehmen auf solche Spritzen zurückgreifen, mit Vorurteilen konfrontiert sein können. Damit stellt sich die Frage, wie die Gesellschaft den Einsatz medizinischer Hilfsmittel bei der Gewichtsabnahme bewertet.