Das Sturmtief „Elli“ bringt in der Nacht zum Freitag (9. Januar) Schneefall und Schneeverwehungen in den Norden und Südwesten Deutschlands. Für Oberfranken meldet der Deutsche Wetterdienst bis zu 15 Zentimeter Neuschnee. Die Schneefallgrenze steigt auf 800 Meter. Zudem kann es sehr glatt auf Oberfrankens Straßen werden. Für die Landkreis Hof, Bayreuth, Wunsiedel, Kronach und Kulmbach besteht außerdem eine amtliche Warnung vor Schneeverwehungen. Diese können in der Nacht oberhalb von 600 Metern auftreten.
„Das große Drama wird es nicht werden“
Im Interview mit TV Oberfranken ist Klimaexperte Dominik Jung. Nach seiner Einschätzung wird Oberfranken glimpflich davonkommen. Schneesturm, Schneeverwehungen und Blizzard würden sich schwerpunktmäßig auf den Norden Deutschlands beziehen. Zwar wird es in Oberfranken auch Schneefall, Schneeregen und gefrierenden Regen geben, allerdings wird nicht das „große Drama“ erwartet.
„Die letzten großen Schneefälle in diesen Dimensionen gab es 2010“
Die Nacht zum Samstag (10. Januar) wird es frostig kalt. Hier ist mit Glätte zu rechnen. Laut Klimaexperte Dominik Jung sollten in diesem Zeitraum auf unnötige Autofahrten verzichtet werden. Weitere Vorsichtsmaßnahmen seien nicht notwendig. Dies sei ein Schneefall, den es bereits vor rund 30 Jahren gegeben hätte. Die letzten großen Schneefälle in diesen Dimensionen gab es zuletzt im Jahr 2010, so Dominik Jung.
Weiterführende Informationen:
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TVO-Wetter für den 9. Januar und die nächsten Tage!