Fast täglich sind Menschen Opfer von Deepfakes also manipulierte Bilder und Videos, bei denen das Gesicht realer Personen über andere Inhalte gelegt wird. Von Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes wurden Deepfakes im Pornografie-Bereich erstellt. Mit künstlicher Intelligenz kann nahezu jeder solche Deepfakes erstellen und verbreiten.
Strafverfolgung machtlos
Laut Thomas Goger, leitender Oberstaatsanwalt der Zentralstelle Cybercrime Bayern gibt es derzeit keinen klaren Straftatbestand für Deepfakes. Das Bündnis 90/ Die Grünen haben am Donnerstag (26. März) einen Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht, in dem die Partei eine „einheitliche, systematisch im Strafrecht verortete Regelung“ fordert.
Beweismaterial sichern
Opfern werde im Falle eines Deepfakes geraten, ausreichend Beweismaterial mittels Bildschirmaufnahmen zu sichern. Zudem sollen sich Betroffene anderen Personen öffnen und sich professionelle Hilfe suchen. Hilfetelefon der Opferhilfe Oberfranken: 0171/303 28 27.