Der Katastrophenschutz verlagert sich immer mehr auf spontane Starkregenereignisse, deren man Herr werden muss. Um einen effektiven Schutz vor dem dadurch entstehenden Hochwasser zu schaffen, müssen sowohl Einsatzkräfte, als auch Städte und Gemeinden große Herausforderungen stemmen.
Testlauf für Hochwasserschutzwände
Eine Übung in Hof, die vom Katastrophenschutz, sowie der Feuerwehr, THW und weiteren Einsatzkräften durchgeführt wurde, war daher ein Testlauf für die mobilen Hochwasserschutzwände, die von der Stadt Hof im Jahr 2025 angeschafft worden sind.
Flut anno 2021 und Überschwemmungen im Juli 2026 als Maßstab
Bereits vor fünf Jahren hat ein Starkregen weitere Teile von Hof und auch Oberfrankens unter Wasser gesetzt. Neuralgische Punkte, wie in der Hofer Fabrikzeile in Richtung Heiligengrabstraße wurden daher als Übungsort auserkoren, um entsprechende Situationen gut nachstellen zu können. Sämtliche Gullys und Kanäle wurden hier verschlossen, um möglichst realitätsnah üben zu können.
Schneller Einsatz erforderlich
Bäche und Bachzuflüsse sind beim Hochwasserschutz besonders kritisch, weil hier die Vorwarnzeit für ein Starkregenereignis meist sehr kurz ausfällt und entsprechend eine schnelle Reaktion erfordert. Die mobilen Hochwasserwände sind einfach zu installieren und in Puzzlebauweise schnell aneinadergereiht.
Hochwasserkonzept der Stadt Hof wird optimiert
Weitere bauliche Maßnahmen und die Überlegung zum Umbau zu einer Schwammstadt sollen, zusammen mit dieser Übung in das Hochwasserkonzept der Stadt Hof einfließen.