Fr., 06.02.2026 , 15:06 Uhr

Oberfranken

Tödliche Gefahr: Einbrechen ins Eis fordert viele Menschenleben

Interview mit Marco Hagen von der Wasserwacht in Hof

In den vergangenen Wochen haben wir über zwei Menschen berichtet, die regelmäßig Eisbaden gehen und dafür freiwillig in eiskaltes Wasser steigen. Durch schrittweises Training gewöhnt sich der Körper an die niedrigen Temperaturen. Das kann positive Effekte haben: Das Immunsystem wird angeregt und die Durchblutung gefördert.

Einbrechen ins Eis kann tödlich enden

Gefährlich wird es jedoch, wenn jemand unvorbereitet plötzlich in Eiswasser gerät. Dann kann die Situation schnell lebensbedrohlich werden. Ein tragisches Beispiel ereignete sich am Donnerstagvormittag in Berlin: Ein Mann brach im zugefrorenen Halensee ins Eis ein und starb später im Krankenhaus. Solche Unglücke fordern jedes Jahr viele Menschenleben.

Nach kurzer Zeit fährt der Kreislauf herunter

Trotzdem betreten immer wieder Personen zugefrorene Seen und Teiche – manche spielen auf dem Eis, andere laufen oder fahren Schlittschuh. Besonders für Kinder wirkt das verlockend, doch das Risiko ist hoch. Wenn das Eis nachgibt, zählt jede Sekunde. Schon nach kurzer Zeit kann die Kälte den Kreislauf stark belasten und lebenswichtige Körperfunktionen beeinträchtigen. In Deutschland kommen auf diese Weise jedes Jahr rund 100 Menschen ums Leben.

Welche Regelungen jetzt gelten

Jetzt wird es wieder etwas wärmer und der Schnee schmilzt. Was gilt denn dann aktuell eigentlich? Darüber reden wir mit Marco Hagen von der Wasserwacht in Hof.

 

 

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