Eine aktuelle Studie der Universität Bamberg zeigt, dass die einheimische Bevölkerung dem Tourismus grundsätzlich positiv gegenübersteht, sich jedoch eine gezieltere Steuerung wünscht. Besonders an stark frequentierten Hotspots wie am Kranen, dem Alten Rathaus und der Sandstraße fordern die Bürger spürbare Maßnahmen zur Entzerrung der Besucherströme.
Regulierung von Ferienwohnungen und mehr Mitsprache
Neben einer verbesserten Besucherlenkung zählen die Eindämmung von Kurzzeitvermietungen sowie eine stärkere Beteiligung an tourismuspolitischen Entscheidungen zu den zentralen Anliegen der 561 Befragten. Um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden, planen Stadt und Tourismusservice nun, entsprechende Konzepte zu konkretisieren und vor allem breiter zu kommunizieren. Eine erste Gelegenheit zum offenen Dialog über Sorgen und Anregungen bietet hierfür der „Tag des Tourismus“ am 14. November in der örtlichen Tourist-Information.