Viele Vereine und Initiativen im sozialen Bereich stehen vor finanziellen Schwierigkeiten, etwa die Opferhilfen in Deutschland. Dort drohen 2025/26 massive Kürzungen aufgrund von Haushaltskonsolidierungen auf Landes- und Bundesebene. Auch Frauenhäuser und Gewalthilfen bräuchten eigentlich stärkere finanzielle Unterstützung, gerade weil die Nachfrage nach Beratungs- und Betreuungsangeboten in den vergangenen Jahren stetig gestiegen ist.
Nicht jeder ist betroffen
Susanne Werner von der Opferhilfe Oberfranken und Monika Schelter von der Frauenrechtsorganisation Solwodi geben Einblicke in die Beratungsarbeit und ihre Finanzierung. Aktuell sind sowohl die Opferhilfe Oberfranken als auch eine geplante Fachberatungsstelle für Frauen in Rehau nicht von Kürzungen betroffen, da keine Abhängigkeit durch staatliche Finanzierung besteht. Die Opferhilfe Oberfranken beispielsweise arbeitet zum Großteil mit Partnern zusammen oder ehrenamtlich.