Ein gestresster Anwalt, ein Achtsamkeitskurs – und plötzlich ein Mord: Mit „Achtsam morden“ bringt die Luisenburg den Bestseller als rabenschwarze Komödie auf die Bühne. Das Besondere: Nur drei Schauspieler übernehmen sämtliche Rollen. TVO blickt hinter die Kulissen der außergewöhnlichen Inszenierung und spricht mit dem kompletten Ensemble sowie dem Regisseur über die Proben, die vielen Rollenwechsel und die besondere Herausforderung dieser Produktion.
Absurde schwarze Komödie
Das Theaterstück ist eine schwarze Komödie, die die Absurdität der modernen Gesellschaft und des Konzepts der Achtsamkeit überspitzt darstellt. Es zeigt, wie der Protagonist seine neu erlernten Techniken in den denkbar unpassendsten Situationen anwendet, was zu einer Reihe grotesker und urkomischer Ereignisse führt. Der erfolgreiche, aber gestresste Anwalt Björn Diemel wird von seinem Therapeuten Dr. Joschka Bartels dazu angehalten, sein Leben durch Achtsamkeit zu entschleunigen. Er soll lernen, ganz im Moment zu leben und seine Probleme mit Gelassenheit zu lösen.
Mafiaboss wird „achtsam“ ermordet
Als ein Mafiaboss, der sein Mandant ist, anfängt, ihm auf die Nerven zu gehen, löst Björn sein Problem auf eine radikale, jedoch „achtsame“ Art und Weise – er ermordet ihn. Inspiriert von seinem neuen Lebensstil verstrickt sich Björn immer tiefer in die kriminelle Unterwelt, wendet dabei aber die Prinzipien der Achtsamkeit auf jede seiner Taten an. Dabei gelingt es ihm, sowohl die Polizei als auch andere Kriminelle zu überlisten.