Die wohl größte Überraschung der Stichwahlen am Sonntag (22. März) lieferte die Landratswahl in Forchheim. Nachdem CSU-Kandidat Oliver Flake im ersten Wahlgang am 8. März noch deutlich in Führung lag, hat sich das Ergebnis in der Stichwahl gedreht. Damals erreichte Oliver Flake 41,9 Prozent der Stimmen und lag damit rund 9.000 Stimmen vor Hanngörg Zimmermann von den Freien Wählern, der auf 28,2 Prozent kam.
Wende in der Stichwahl
Hanngörg Zimmermann konnte deutlich aufholen und setzte sich schließlich mit 50,6 Prozent knapp gegen Flake durch, der 49,4 Prozent erreichte. Damit übernimmt künftig Zimmermann das Amt des Landrats im Landkreis Forchheim. Auch einen Tag nach seinem Wahlsieg zeigte er sich noch überrascht vom Ausgang der Wahl.
Diskussionen während des Wahlkampfs
Für zusätzliche Diskussionen sorgte kurz vor der Stichwahl eine Pressemitteilung vom CSU-Kreistagsvorsitzenden Michael Hofmann. Darin erklärte er, aus „zuverlässigen Quellen“ erfahren zu haben, dass Wahlempfehlungen von SPD und Grünen mit personalpolitischen Zusagen verbunden gewesen seien. Auch die CSU habe solche Angebote erhalten.