Ein anonymer Telefonanruf hat am Montagvormittag (08. Juni) einen Großeinsatz der Polizei an der Hofer Realschule in der Max-Reger-Straße ausgelöst. Nach aktuellem Ermittlungsstand (Stand: 12:10 Uhr) gibt es jedoch glücklicherweise keine Hinweise auf eine tatsächliche Tat oder verletzte Personen. Gegen kurz vor 11:00 Uhr hatte eine bislang unbekannte Person die Polizeiinspektion Hof verständigt und am Telefon ein mutmaßliches Gewaltdelikt im Schulgebäude gemeldet. Laut dem Anrufer sollte es zu einer Gewalttat mit einem Messer und mehreren Verletzten gekommen sein.
Polizei durchsucht den Schulkomplex
Die Hofer Polizei reagierte sofort und eilte mit einem Großaufgebot, unterstützt von zahlreichen Kräften umliegender Dienststellen, zum Einsatzort. Zur Stunde wird der gesamte Schulkomplex systematisch durchsucht. Auch Polizeihubschrauber sind im Einsatz, um weitere Einsatzkräfte schnellstmöglich vor Ort zu bringen. Um die Sicherheit zu gewährleisten, verbleiben die Schülerinnen und Schüler, die regulären Unterricht hatten, bis auf Weiteres in ihren Klassenzimmern. Sie werden dort von den Lehrkräften betreut. Jugendliche, die sich zu Einsatzbeginn frei im Gebäude bewegten, wurden von den Einsatzkräften sicher zu einem Sammelplatz im Freien geleitet.
Anlaufstelle für Eltern eingerichtet
Für besorgte Eltern, Erziehungsberechtigte und Angehörige, die zum Schulzentrum geeilt sind, hat die Polizei eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet. Diese befindet sich in der nahegelegenen Fachakademie für Sozial- und Heilpädagogik in der Mozartstraße. Die Ermittlungen zum Ursprung des Anrufs laufen auf Hochtouren. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor Spekulationen in den sozialen Medien.
Weiterführende Informationen:
+UPDATE+ Nach mutmaßlicher Gewalttat: SEK-Einsatz an Hofer Realschule