Der 24. Februar 2022 war eine Zäsur in der Weltpolitik. Nach Jahrzehnten der Entspannung im Anschluss an den Fall des Eisernen Vorhangs erwarteten viele Menschen ein goldenes, von globaler Zusammenarbeit geprägtes Zeitalter. Umso größer war der Schock, als Russland vor mittlerweile vier Jahren mit aller Macht die Ukraine überfiel.
Ukraine-Krieg hält weiter an
Als sich das Regime Wladimir Putins bereits in den Vorjahren die Krim und Teile der Regionen Donezk und Luhansk einverleibt hatte, reagierten westliche Politiker zögerlich – und ließen Russland letztendlich gewähren. Diese Kompromissbereitschaft erschien vielen Beobachtern zur damaligen Zeit vernünftig – heute weiß man es besser.
Zwei Oberfranken schildern ihre Erlebnisse
Seit 2022 tobt ein Krieg im Osten Europas, der ganze Städte und unzählige Menschenleben verschlingt. Die Kämpfe sind so verlustreich und erbarmungslos, wie man es auf diesem Kontinent seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gesehen hat. Zwei Oberfranken, einer aus Bamberg und einer aus Weißenbrunn, haben den Krieg die letzten vier Jahre aus unterschiedlichen Perspektiven verfolgt: Till Mayer in seiner Tätigkeit als Fotojournalist, Tom Sauer als Organisator von Hilfstransporten. TV Oberfranken hat zum Jahrestag der Invasion mit ihnen gesprochen.