In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (01. Juli) brannte eine rund 100 Meter lange Lagerhalle für Trauerwaren in Trieb (Landkreis Lichtenfels) vollständig aus. Darin lagerten geschätzt Tausende Särge und Sargeinlagen, überwiegend aus Holz. Das Feuer breitete sich wegen der hohen Brandlast schnell aus, das Dach stürzte größtenteils ein.
Schwieriger Feuerwehreinsatz
265 Einsatzkräfte bekämpften den Großbrand. Da das örtliche Hydrantennetz wegen des hohen Wasserbedarfs schnell an seine Grenzen stieß, musste zusätzlich Wasser aus umliegenden Weihern entnommen werden. Dank der Arbeit der Feuerwehren konnten die Flammen innerhalb eineinhalb Stunden unter Kontrolle gebracht werden. Für die aufwendigen Nachlöscharbeiten kam ein Löschroboter zum Einsatz, außerdem wurden Gebäudeteile abgetragen, um versteckte Glutnester zu erreichen.
Verletzte und hohe Schäden
Vier Feuerwehrleute wurden bei dem Einsatz leicht verletzt – drei erlitten Kreislaufprobleme durch die große Hitze, einer zog sich leichte Verbrennungen zu. Zudem wurde ein Einsatzfahrzeug beschädigt. Die Bundesstraße 173 war mehrere Stunden gesperrt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf einen niedrigen siebenstelligen Betrag. Die Kriminalpolizei Coburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
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