Sie ist eine der wichtigsten, ältesten und auch größten Kunstausstellungen der Welt: Die Biennale in Venedig. Alle zwei Jahre zeigt die Kunstwelt in der Lagunenstadt, was sie zu bieten hat. Auch die Mongolei.
Kurator aus Oberfranken
Um den Auftritt des asiatischen Landes in Italien kümmert sich Thomas Eller. Der betreibt in Mürsbach im Landkreis Bamberg „THEgallery“, früher bekannt als Kunstmühle. Seit Jahren pflegt er Kontakte zu Künstlern in der Mongolei, 2024 organsierte Eller in Mürsbach ein deutsch-mongolisches Volksfest. Als der Anruf kam, den Pavillon in Venedig zu kuratieren, konnte der Galerist nicht ablehnen.
Auch Kunstwerk aus Bamberg zu sehen
Mit „The Bishop’s Rope“ ist in der 240 Quadratmeter großen Ausstellung auch ein Werk zu sehen, das normalerweise im Diözesanmuseum in Bamberg steht. Thomas Eller hatten den Künstler Gerelkhuu Ganbold einst vermittelt. Doch auch andere Objekte zeigen Bezüge zu mongolischen Traditionen und gleichzeitig zur Moderne. „Da schließt sich ein Kreis, Marco Polo brach einst von Venedig nach Asien auf, die Zuwendung gab es schon länger also“, so Thomas Eller. Die Biennale dauert noch bis zum 22. November.