Hubert Aiwanger, Bayerns Wirtschaftsminister und Vorsitzender der Freien Wähler, ist im Alter von 55 Jahren gestorben. Er wurde am Mittwoch (4. November) leblos in einem Berliner Hotel aufgefunden. Die genauen Umstände seines Todes sind bislang nicht bekannt.
Aus gesundheitlichen Gründen abgemeldet
Aiwanger hatte sich aus gesundheitlichen Gründen von einem geplanten Termin in der Hauptstadt abgemeldet. Am Nachmittag sollte er bei der Eröffnung eines Hauptstadtbüros der Freien Wähler eine Rede halten. Stattdessen ließ er sich vertreten.
Prägende Persönlichkeit in Bayern
Der überraschende Tod des Politikers bedeutet einen schweren Einschnitt für die Freien Wähler und die bayerische Landespolitik. Aiwanger gehörte seit Jahren zu den prägenden politischen Persönlichkeiten Bayerns und war als stellvertretender Ministerpräsident sowie Wirtschaftsminister Teil der Staatsregierung.
Aiwanger hinterlässt Lebensgefährtin und zwei Kinder
Privat lebte Aiwanger mit Tanja Schweiger, Landrätin des Landkreises Regensburg und ebenfalls Mitglied der Freien Wähler, zusammen. Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder.
Erkenntnisse zu Todeursache stehen noch aus
Zur Todesursache liegen bislang keine gesicherten Informationen vor. Weitere Erkenntnisse werden nach den entsprechenden Untersuchungen erwartet.
Weitere Informationen und Reaktionen auf unserer Newsseite:
Hubert Aiwanger: Bestürzung und Anteilnahme zum Tod des bayerischen Wirtschaftsministers