Zehn Jahre Siebenquell – Eine Idee wird Wirklichkeit
Am Fuße des Schneebergs ist in Bad Weißenstadt vor zehn Jahren ein Großprojekt an den Start gegangen: das Siebenquell GesundZeitResort. Badebereich, Thermenlandschaft und Hotel – mehr als 64 Millionen Euro wurden investiert, um einen touristischen Anziehungspunkt für das Fichtelgebirge zu schaffen. Am Anfang stand eine Idee – und bis daraus Wirklichkeit wurde, vergingen rund vier Jahre. 2012 begannen die ersten Planungen für das Siebenquell. Es wurde entworfen, gerechnet, modelliert und nach Investoren gesucht. Ein großes Vorhaben, bei dem vieles zusammenpassen musste. Den entscheidenden Impuls lieferte schließlich eine erfolgreiche Thermalwasserbohrung in 1.835 Metern Tiefe. Damit war die Grundlage für den Bau des GesundZeitResorts geschaffen. Heute speist das artesische, schwefelhaltige Fluorid-Thermalwasser die mehr als 1.500 Quadratmeter große Wasserfläche. Am 30. Oktober 2016 war es dann so weit: Das Siebenquell öffnete seine Türen – aus einer Idee war ein Ort geworden, an dem sich alles ums Wasser dreht.
Aller Anfang ist schwer
Doch nach der Eröffnung war längst nicht alles im warmen Wasser. Das Resort musste sich erst etablieren, Abläufe mussten sich einspielen – und die wirtschaftlichen Herausforderungen wie die Corona- und Energiekrise ließen nicht lange auf sich warten. Für Stephan Gesell und sein Team wurde der Start zur Bewährungsprobe. Zehn Jahre später ist das Siebenquell in der Region angekommen. Das Resort hat auch dazu beigetragen, dass Weißenstadt heute den Titel Heilbad trägt. Beim Jubiläum gibt es deshalb Torte und eigens gebrautes Jubiläumsbier – und natürlich den Blick nach vorn.
Nach dem Jubiläum ist vor dem Jubiläum
Die Tourismusbranche bleibt herausfordernd. Doch in Weißenstadt steht schon die nächste Feier vor der Tür: Das Kurzentrum, ebenfalls mit der Handschrift von Stephan Gesell, wird im kommenden Jahr 20 Jahre alt. Es gibt also schon den nächsten Grund, auf die Entwicklung des Tourismusstandorts anzustoßen.