Die Staatsanwaltschaft Bayreuth hat Anklage gegen einen 65-jährigen Triebwagenführer erhoben. Dabei bezieht sie sich auf einen Vorfall am Bayreuther Hauptbahnhof im März dieses Jahres. Zwei Agilis-Züge kollidierten hier miteinander. Grund dafür soll laut der Staatsanwaltschaft die Missachtung mehrerer Sicherungsmaßnahmen durch den Triebwagenführer gewesen sein. Trotz dass er keine freie Fahrt hatte, setzte er den Zug in Bewegung. Die Folge war ein Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Zug, bei dem fünf Fahrgäste in dem Zug verletzt worden sind, sowie der Triebwagenführer selbst. Durch den Zusammenstoß entstand damals ein Sachschaden von rund 3,4 Millionen Euro. Der gesamte Bahnverkehr am Hauptbahnhof Bayreuth war bis in die Nachtstunden gesperrt.