Die Hausärzte warnen davor, die telefonische Krankschreibung abzuschaffen. Laut Markus Beier, Vorsitzender des Hausärzteverbandes, führt die Regelung nicht zu mehr Missbrauch. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte zuvor, dass der Krankenstand in Deutschland zu hoch sei, und führte dies auch auf die telefonische Krankschreibung zurück.
In diesem Zusammenhang möchte TVO von Ihnen wissen: Würde ein Ende der telefonischen Krankschreibung zu weniger Krankmeldungen in Deutschland führen? Diskutieren Sie mit. Die Online-Umfrage ist anonym.
Merz kritisiert hohe Krankheitszeiten – Beier verteidigt telefonische Krankschreibung als Praxisentlastung
Bundeskanzler Merz kritisierte zuvor bei einer Wahlkampfveranstaltung den hohen Krankenstand. Durchschnittlich seien Beschäftigte drei Wochen krankgeschrieben, was er auch auf die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung zurückführt. Beier verteidigte die Praxis als bewährtes Mittel zur Entlastung der Praxen und zum Schutz von Patientinnen und Patienten vor Ansteckungen im Wartezimmer. Die Regeln seien klar: Patienten müssen in der Praxis persönlich bekannt sein, und die Krankschreibung darf höchstens fünf Tage dauern.
Programmtipp: Mehr zur Debatte über die telefonische Krankschreibung sehen Sie an diesem Mittwoch (21. Januar) in Oberfranken Aktuell. Die Sendezeiten sind 18 Uhr im Kabel und 19 Uhr via SAT auf Franken Plus sowie online auf tvo.de in der Mediathek.
Hinweis: Es handelt sich um keine repräsentative Umfrage.