Mi., 16.09.2026 , 10:15 Uhr

Landkreis Kronach

+UPDATE+ Kronach: Fliegerbombe im Stadtteil Gundelsdorf ist entschärft

Rund 100 Polizeikräfte sind im Einsatz

UPDATE (Mittwoch, 16. September / 14:01 Uhr)

Die am Mittwochmorgen (16. September) im Kronacher Stadtteil Gundelsdorf gefundene Fliegerbombe wurde am Mittag erfolgreich entschärft. Für die Entschärfung mussten Anwohner evakuiert sowie die Bundesstraße B85 und die angrenzende Bahnstrecke vorübergehend gesperrt werden.

Spaziergänger findet 45-Kilo-Bombe in einem Waldstück

Ein Spaziergänger hatte den verdächtigen Gegenstand zuvor in einem Waldstück entdeckt. Die anschließenden Untersuchungen ergaben, dass es sich um eine 45 Kilogramm schwere Fliegerbombe handelte. Da eine Entschärfung vor Ort erforderlich war, rückten Spezialisten zum Fundort aus und entfernten den Zünder des Sprengkörpers.

Rund 50 Haushalte evakuiert

Im Vorfeld mussten die Bewohner von rund 50 Haushalten ihre Wohnungen verlassen. Darüber hinaus wurden die nahegelegene B85 sowie die angrenzende Bahnstrecke vorübergehend gesperrt.

Entwarnung um 13:32 Uhr

Um 13.32 Uhr konnte schließlich Entwarnung gegeben werden. Die Bombe war erfolgreich entschärft, die Sperrungen wurden aufgehoben und die evakuierten Anwohner konnten in ihre Häuser zurückkehren. Insgesamt waren rund 100 Polizeikräfte im Einsatz.

Bilder von der Einsatzstelle

ERSTMELDUNG (Mittwoch, 16, September / 10:15 Uhr)

In einem Waldstück im Kronacher Stadtteil Gundelsdorf hat ein Spaziergänger eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Wegen der für heute (16. September) geplanten Entschärfung müssen die Bewohner von rund 50 angrenzenden Haushalten ihre Häuser vorübergehend verlassen.

Gefährlicher Fund am Abend

Der verdächtige Gegenstand fiel dem Kronacher bereits bei einem abendlichen Spaziergang am Dienstag (15. September) auf. Einsatzkräfte sperrten den betroffenen Bereich umgehend ab, nachdem erste Untersuchungen den explosiven Blindgänger bestätigten. Kampfmittelexperten werden die Bombe noch im Laufe des heutigen Tages direkt am Fundort unschädlich machen.

Großaufgebot räumt angrenzende Straßen

Da das Waldgebiet unmittelbar an bewohntes Gebiet grenzt, ist die Evakuierung der Anlieger aus Sicherheitsgründen unabdingbar. Aktuell arbeiten Feuerwehr, THW und die Bereitschaftspolizei eng zusammen, um die Anwohner in Teilen der Nalser Straße, Thüringer Straße, Parkstraße und Angerstraße persönlich zu informieren. Die betroffenen Bürger erhalten vor Ort direkte Anweisungen zum sicheren Verlassen ihrer Wohnungen. Nach aktuellen Einschätzungen der Einsatzleitung wird die Entschärfung voraussichtlich am Nachmittag abgeschlossen sein.

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