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Polizisten müssen ihre Waffe ziehen: Streife wird in Arzberg mit einem Messer bedroht!

Ende letzter Woche eskalierte in Arzberg (Landkreis Wunsiedel) ein Familienstreit. In dessen Folge wurden Polizisten von einem 51-Jährigen mit einem Küchenmesser bedroht. Aus diesem Grund mussten die Beamten ihre Waffe ziehen. Dies teilte die Polizeiinspektion Marktredwitz am Dienstag (13. Juli) mit.

22-Jähriger Bruder schlägt auf seine Schwester ein

Am Freitagnachmittag wurde die Polizei zu einem Familienstreit nach Arzberg gerufen. Vor Ort stellte sich die Situation so dar, dass ein 22-Jähriger seine 18-jährige Schwester schlug und an den Haaren zog. Der Grund laut Polizeiangaben: Der Bruder wie auch die Eltern waren mit deren Beziehung nicht einverstanden. Die Beamten versuchten die aufgeheizte Stimmung zu beruhigen, in dem sie die Parteien zunächst trennten. Der Bruder und der 51-jährige Vater wollten der Schwester jedoch weiter auf die 18-Jährige losgehen. Beide Männer mussten daraufhin von der Polizei zurückgehalten werden.

51-Jähriger bedroht Beamte mit einem Messer

In dem Tumult holte der der Vater ein Küchenmesser mit einer Klingenlänge von 12 Zentimetern. Mit dem vorgehaltenen Messer ging der 51-Jährige auf die Beamten zu. Er wechselte dabei laut dem Bericht mehrmals die Messerhaltung, während die Klinge auf die Beamten zeigte.

Polizisten ziehen ihre Waffe

Mit gezogener Pistole und der Androhung des Schusswaffengebrauchs stoppten die Polizisten den Mann und überzeugten ihn, das Messer hinzulegen. Im Anschluss wurde der 51-Jährige vorläufig festgenommen. Später wurde er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Polizeiliche Ermittlungen gegen Vater und Bruder

Verletzt wurde laut Polizeibericht niemand. Gegen den Vater und den Bruder der Familie wurden Ermittlungsverfahren wegen mehrerer Delikte eingeleitet.



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