Ausbau des Ostbayernrings: Oberfränkische Landräte nehmen Stellung

Neben der Gleichstrompassage Süd-Ost enthält der Bundesbedarfsplan ein weiteres Netz­ausbauvorhaben, welches Oberfranken berührt. Hierbei geht es um den Ausbau des sogenannten Ostbayern­ringes. Zu den veröffentlichten Planungen des Netzbetreibers TenneT äußerten sich jetzt die Landräte Bär (Hof), Söllner (Kulmbach) und Döhler (Wunsiedel).

Die Landräte sehen den Ausbau des Ostbayernringes und eine mögliche Gleichstrompassage Süd-Ost durch den Netzbetreiber Amprion nicht voneinander losgelöst. So kann man, diese die Einschätzung, die alleinigen TenneT-Pläne nicht eigens diskutieren.

„Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf, ein in sich schlüssiges Gesamtkonzept für den Netzausbau in unserer Region zu sehen, unabhängig davon, welche Netzbetreiber für die Vorhaben verantwortlich sind. Auch für den Ausbau des Ostbayernringes gilt, dass zunächst der Bedarf nachgewiesen werden muss“, so der Tenor der Landräte.

Die Landräte halten fest, dass für die Planungen muss gelten, dass neue Betroffenheiten soweit wie möglich vermieden werden. Der Ausbau des Ostbayernringes und die Errichtung von Ersatzneubauten sollten daher grundsätzlich auf der bisherigen Trasse erfolgen, so der Hofer Landrat Bär. Bei den Planungen muss intensiv geprüft werden, so die Lokalpolitiker, ob es tatsächlich der Errichtung von Ersatzbauwerken im Abstand von rund 60 Metern zur bisherigen Trasse bedarf. „Die neuen Masten sollten die alten möglichst an Ort und Stelle ersetzen“, so die Forderung.

 



 



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