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Aquaplaning auf den Autobahnen in Hochfranken: Verletzte und 112.000 Euro Schaden

Drei Verletzte und ein Sachschaden von mindestens 112.000 Euro waren die Folgen von vier Verkehrsunfällen, die sich am Nachmittag des Feiertages (10. Mai) bei teils starken Regenfällen auf den Autobahnen A9, A72 und A93 in Hochfranken ereigneten.

Unfall auf der A93

Kurz nach 14:00 Uhr verlor ein Opel-Fahrer (28) aus dem Landkreis Wunsiedel auf der A93 bei Gattendorf (Landkreis Hof) die Kontrolle über seinen Pkw und fuhr auf ein anderes Auto auf. Dieser wurde dadurch nach rechts gedrückt und prallte gegen die rechte Leitplanke. Der Gesamtschaden belief sich auf 15.000 Euro. Ein Unfallbeteiligter erlitt leichte Verletzungen.

Unfall auf der A72

Ebenfalls wegen Aquaplaning kam gegen 15:00 Uhr auf der A72 ein BMW-Fahrer ins Schleudern. Der 28-jährige aus Baden-Württemberg stieß ebenfalls gegen die rechte Schutzplanke, wobei an seinem Fahrzeug und den Einrichtungen der Autobahnmeisterei ein Schaden in Höhe von ca. 12000.–€ entstand.

Unfälle auf der A9

Nur noch Schrottwert hat ein Mercedes, mit dem ein russischer Pkw-Fahrer am späten Nachmittag auf der A9 bei Münchberg (Landkreis Hof) unterwegs war. Bei Starkregen kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Betongleitwand, überschlug sich und blieb anschließend auf dem Dach liegen. Der Fahrer musste von der Feuerwehr Münchberg aus dem Wrack geborgen werden. Am Unfallort waren zahlreiche Rettungskräfte uim Einsatz. Sie versorgten die beiden Fahrzeuginsassen. Anschließend kamen sie in das Klinikum nach Hof. Der Gesamtschaden wurde hier auf rund 70.000 Euro geschätzt.

Weitere 15.000 Euro Schaden entstanden wenig später im Bereich der Anschlussstelle Münchberg-Süd. Hier kam ein BMW-Fahrer aus Oberbayern nach links von der Fahrbahn abkam. Von der dortigen Schutzplanke abgewiesen, schleuderte der 37-Jährige nach rechts und kam auf dem Seitenstreifen zum Stehen.



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