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B303 bei Himmelkron: Radwege-Netz wird mit einem Neubau erweitert

Mit einem rund 1,25 Kilometer langen Radwegabschnitt entlang der Bundesstraße B303 bei Himmelkron (KU) wird das Radwegnetz an Bundes- und Staatstraßen seit dem heutigen Montag (02. November) um einen wichtigen Abschnitt erweitert. Nachdem der Grunderwerb für den Radweg erfolgreich von der Gemeinde Himmelkron abgeschlossen werden konnte, begannen nun die Bauarbeiten.

Radweg beginnt auf Höhe des TSV Himmelkron

Der Radweg beginnt an der Zufahrt zur Streitmühlstraße beim TSV Himmelkron. Dort wird der Radweg auf dem bestehenden Gehweg geführt, welcher zu einem kombinierten Geh- und Radweg mit einer asphaltierten Breite von 2,5 Meter ausgebaut wird. Nach der Fußgängerunterführung wird der Radweg mit einem Mindestabstand von 1,75 Meter an die Bundesstraße herangerückt. Dies ist notwendig, um den dortigen Streitmühlbach ohne Eingriff in dessen Biotop passieren zu können. Hierfür wird auf eine Spezialtiefbau-Lösung eines sogenannten begrünbaren Steilböschungssystem auf einer Länge von rund 20 Meter zurückgegriffen.

Radweg führt bis zur Bayreuther Straße

Im weiteren Verlauf wird der Radweg außerhalb der bestehenden Entwässerungsmulde der B303 geführt. Bei der Autobahnkirche / Einmündung Bernecker Straße wird zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrer und Fußgänger eine Querungshilfe errichtet. Der Radweg verläuft weiter vorbei an der Frankenfarm und wird auf dem Parkplatzgelände der ehemaligen Diskothek Halifax bis zur Bayreuther Straße geführt.

Geringe Beeinträchtigungen für den B303-Verkehr

Beeinträchtigungen der Verkehrsteilnehmer während der diesjährigen Arbeiten bleiben zunächst unter anderem auf die Reduzierung der Geschwindigkeit beschränkt. Für die weiteren Schritte ist laut dem Staatlichen Bauamt Bayreuth auch eine Einengung der Fahrbahn geplant. Lediglich für die Errichtung der Steilböschung muss die Bundesstraße halbseitig mit Ampelregelung gesperrt werden.

600.000 Euro Baukosten

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 600.000 Euro. Die Kosten trägt der Bund. Die Fertigstellung der Maßnahme ist nach der Winterpause für Juni 2021 geplant.



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