© Bundespolizei / Archiv / Symbolfoto

Bamberg: 45-Jähriger setzt eigene Wohnung in Brand

Nachdem ein 45-Jähriger am Samstagabend (4. Februar) in seiner Wohnung im Bamberger Norden vorsätzlich einen Brand legte, sitzt der Mann nach Ermittlungen der Kripo Bamberg und auf Antrag der Staatsanwaltschaft nun in Untersuchungshaft.

Vermieterin bemerkt Feuer in der Wohnung

Zufällig sah die Vermieterin gegen 17:45 Uhr den 45-Jährigen, als er von dem Mehrfamilienhaus in der Kirschäckerstraße von Bamberg weglief. Gleichzeitig erkannte sie einen Lichtschein in der Wohnung des Mannes. Bei der Kontrolle sah sie, dass ein Papierhaufen in einem der Zimmer des Mannes brannte.

Zwei Personen leicht verletzt

Die Eigentümerin der Mietwohnung rief zwei Nachbarn um Hilfe. Gemeinsam konnten sie die Flammen löschen, noch bevor die verständigte Feuerwehr bei dem Anwesen eintraf. Zwei Personen erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung. Da der Brand rechtzeitig erkannt werden konnte, blieb der materielle Schaden gering.

Fahndung der Polizei am Abend erfolgreich

Den mutmaßlichen Brandstifter nahmen die Polizisten im Rahmen der Fahndung am späteren Abend fest. Am gestrigen Sonntag erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg Haftbefehl wegen versuchter schwerer Brandstiftung und vorsätzlicher Körperverletzung gegen den 45-Jährigen. Inzwischen befindet sich der Beschuldigte in einer Justizvollzugsanstalt. Die weiteren Ermittlungen, unter anderem zu den Gründen seines Handelns, übernahm die Kripo Bamberg.

Aktuell-Bericht vom Montag, 06.02.2017
Bamberg: 45-Jähriger versucht seine Wohnung anzuzünden


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