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Bamberg: Das „Exoskelett“ in der Obere Sandstraße ist bald Geschichte

Das „Exoskelett“ des Gebäudes in der Obere Sandstraße 20 in Bamberg wird demnächst abgebaut. Dies teilte die Stadtverwaltung am Dienstag (23. Juni) mit. Nachdem alle gutachterlichen Stellungnahmen zur Statik des Gebäudes sowie die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn durch die Regierung von Oberfranken vorliegen, können die Sicherungsmaßnahmen beginnen.

Baubeginn ab Anfang Juli

Als Baubeginn ist derzeit Anfang Juli eingeplant. Als reine Bauzeit sind aktuell vier bis acht Wochen veranschlagt. Unmittelbar nach Fertigstellung dieser Sicherungsmaßnahmen erfolgt der Rückbau der provisorischen Notabsicherung im Straßenbereich.

Gebäude seit fast einem Jahr notgesichert

Wegen des baufälligen Zustands musste die Stadt Bamberg aufgrund der Gefahrenabwehr im Juli 2019 eine Nutzungsuntersagung aussprechen. Mit externen Notsicherungsmaßnahmen wurde im Anschluss die akute Einsturzgefahr beseitigt. Nachdem sich die Stadt Ende 2019 das Recht zum Erwerb des Einzeldenkmals sicherte, wurde im Januar 2020 der Kaufvertrag mit einer Summe von 550.000 Euro beurkundet.

Lösung für künftige Nutzung soll gefunden werden

Da das Gebäude an einer sehr sensiblen Stelle liegt, müsse laut Stadtverwaltung nun „die beste Lösung für die künftige Nutzung und die Qualität der Sanierung gefunden werden“, so Oberbürgermeister Andreas Starke. Diese Aufgabe will Starke gemeinsam mit dem Bürgerverein, dem Denkmalschutz, Clubbetreibern, der Interessengemeinschaft interesSAND und der Schutzgemeinschaft Alt-Bamberg lösen.



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