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Bamberg: Enkeltrick-Betrüger erneut am Telefon aktiv

Mit der bekannten Betrugsmasche des sogenannten Enkeltricks, als auch mit der Masche des vermeintlichen Polizeibeamten, versuchten seit den Vormittagsstunden des heutigen Dienstages (04. September) im Raum Bamberg vermehrt Betrüger am Telefon das Geld von gutgläubigen Senioren zu ergaunern.

Rund 20 Mitteilungen an die Polizei

Obwohl ein großer Teil der Bevölkerung mittlerweile durch Warnmeldungen sensibilisiert ist, versuchten die Täter erneut ihr Glück. Bei der Bamberger Polizei gingen seit dem Vormittag rund 20 Mitteilungen von betroffenen Bürgern ein, die die Anrufe der Trickbetrüger durchschauten. In einem Fall konnte die Polizei die Übergabe von mehreren zehntausend Euro durch einen misstrauisch gewordenen Senior verhindern.

Warnung der Polizei

Die Polizei bittet deshalb erneut um entsprechende Vorsicht, denn das Vorgehen ist immer das gleiche. Durch eine geschickte Gesprächsführung am Telefon täuschen die Unbekannten ihre vorwiegend älteren Opfer. Diese sind der Meinung mit einem Verwandten zu telefonieren. Unter glaubhafter Schilderung, dass sie sich in einer finanziellen Notlage befänden, werden die ahnungslosen Opfer um die Auszahlung eines angeblich dringend benötigten Bargeldbetrages gebeten.

Eine ähnliche Betrugsmasche ist die des „falschen Polizeibeamten“. Unter dem Vorwand die Ersparnisse überprüfen zu müssen oder mögliche Sicherheitslücken aufzudecken, versuchen die falschen Kriminalbeamten große Beute zu machen.

Um nicht Opfer derartiger Ganoven zu werden, beachten Sie bitte folgende Tipps:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte, Bekannte oder angebliche Polizeibeamte ausgeben und Geldforderungen stellen.
  • Geben Sie keine Auskunft über Ihre familiären oder finanziellen Verhältnisse.
  • Lassen Sie sich zeitlich und emotional nicht unter Druck setzen.
  • Stellen Sie dem Anrufer gezielt Fragen nach seinem familiären Umfeld, zum Beispiel nach dem Namen der Mutter oder dem Wohnort und bestehen Sie auf die Beantwortung.
  • Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen mit anderen Familienangehörigen Rücksprache.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen – auch nicht, wenn sie angeblich im Auftrag von Verwandten/Bekannten handeln.
  • Lassen Sie sich von Amtspersonen immer den Dienstausweis zeigen und prüfen Sie diesen sorgfältig.
  • Rufen Sie im Zweifelsfall selbst bei der Polizeidienststelle an und lassen sie sich von dort den Einsatz bestätigen.
  • Echte Polizeibeamte werden Sie niemals zu einer Geldübergabe auffordern.
  • Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt – Notruf: 110

Weitere Tipps und Informationen zum Thema finden Sie auch im Internet unter polizei-beratung.de



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