© TVO / Symbolbild

Bamberg: Mitteilungen im Zusammenhang mit Asylbewerbern nicht bestätigt

Die Polizeiinspektion Bamberg-Stadt äußert sich in einer aktuellen Pressemeldung über angebliche Vorfälle mit Asylbewerbern, die laut den Beamten möglicherweise niemals stattgefunden haben. Vermutlich, so die Ermittler, sind die Nachrichten das Ergebnis ungeprüfter Informationsweitergaben in den Sozialen Medien.

Erfundene Nachrichten in den Sozialen Medien

Laut Polizei gab es zuletzt die Mitteilungen, dass vor allem Autofahrerinnen betroffen gewesen sein. Während die Frauen nach dem Tanken in der Tankstelle die Rechnung bezahlten, sollen sich die Männer in das Fahrzeug gesetzt haben. Anschließend soll es die Forderung gegeben haben, die ungebetenen Mitfahrer zu einem Zielort zu befördern. Weiter sollen hinzugezogene Polizeistreifen die Frauen gebeten haben, dieser Bitte nachzukommen.

Vorfälle der Polizei nicht bekannt

Der Polizei in Bamberg sind solche Vorfälle nicht bekannt. Recherchen der Polizei führten aktuell zu dem Ergebnis, dass diese Vorfälle möglicherweise niemals stattgefunden haben und sich rein in den Netzwerken entwickelt haben.

110 bei verdächtigen Wahrnehmungen wählen

Unabhängig des Wahrheitsgehalts dieser Mitteilungen bittet die Polizeiinspektion Bamberg-Stadt bei verdächtigen Wahrnehmungen jeglicher Art, unmittelbar die Polizei zu verständigen. In Eilfällen kann dafür die Notrufnummer 110 genutzt werden.

 



Anzeige