© Amt für Bürgerbeteiligung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stephanie Schirken-Gerster

Bamberg: Stadt bekräftigt Moria-Flüchtlinge aufnehmen zu wollen

Die Stadt Bamberg hat am heutigen Montagmittag (09. November) ihre Bereitschaft bekräftigt, geflüchtete Menschen aufzunehmen. Oberbürgermeister Andreas Starke und Bürgermeister Jonas Glüsenkamp wandten sich in einem Schreiben deswegen an den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann.

Platz in zwei Gemeinschaftsunterkünften

In dem Brief wies die Stadtspitze darauf hin, dass insbesondere in Griechenland die Unterbringung vieler Geflüchteten nach wie vor katastrophal sei. „Wir möchte daher unser Hilfsangebot aufrechterhalten“, heißt es aus dem Bamberger Rathaus. In zwei Gemeinschaftsunterkünften, der "Geißfelderstraße" und "An der Breitenau", bestehe Raum für die Unterbringung.

Hilfe im September für Moria-Flüchtlinge beschlossen

Mit Unterstützung des Stadtrats hatte die Stadt im September angeboten, Menschen aus dem griechischen Flüchtlingslager Moria aufzunehmen. Wir berichteten. Aufgrund der vielen Hilfszusagen, die bei der bayerischen Staatsregierung eingingen, wurden die Kapazitäten in Bamberg schließlich nicht benötigt.

Situation im Mittelmeerraum katastrophal

Bamberg unterstütze nachdrücklich alle Bemühungen der Staatsregierung, entweder vor Ort oder durch eine Aufnahme im Freistaat die Situation von Flüchtlingen im Mittelmeerraum zu verbessern, schrieben Starke und Glüsenkamp. „Bitte zögern Sie nicht, auf unser Angebot zurückzukommen!“

Stadt Hof nimmt Moria-Flüchtlingsfamilie auf

Erst Ende Oktober teilte die Saalestadt mit, in den nächsten Wochen vier Flüchtlinge aus Griechenland aufzunehmen. Es handelt sich dabei um eine vierköpfige Familie. Wir berichteten.

(Foto: Oberbürgermeister Andres Starke, Pfarrerin Mirjam Elsel von der Mahnwaches Asyl, Bürgermeister Jonas Glüsenkamp und Ibo Mohammed von der Seebrücke Bamberg)


Anzeige