Bamberg: Verdacht des Anlagebetrugs – Zwei Festnahmen

Die Staatsanwaltschaft Hof führt mit der Kripo Bamberg ein Ermittlungsverfahren wegen schweren Betrugs in einer Vielzahl von Fällen
gegen einen Mann aus dem Raum Bamberg und einen Mittäter aus Rheinland-Pfalz. Die beiden Männer stehen in dem Verdacht, ab Ende 2013 als Vorstände einer von Ihnen gegründeten Aktiengesellschaft über 8 Millionen Euro von Anlegern eingesammelt zu haben.

Anleger vermutlich über Gewinnchancen getäuscht

Dabei täuschten sie die Anleger über die Art und Gewinnchancen der geplanten Investitionen sowie die Sicherheit der Anlage. Im Oktober 2015 hatte sich die Beweislage gegen die beiden Männer dahingehend verdichtet, dass die Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Hof auf Antrag der Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsstrafrecht in Hof Haftbefehle gegen die beiden erließ.

Verhaftungen in der letzten Woche

Am letzten Mittwoch (28. Oktober) konnten beide bei der Rückkehr von einer Geschäftsreise am Frankfurter Flughafen verhaftet werden. Sie
befinden sich seither in verschiedenen Haftanstalten.

Beweismittel sichergestellt

Wohn- und Geschäftsräume der Beschuldigten wurden nach Beweismitteln durchsucht. Hierbei wurden umfangreiche Unterlagen sichergestellt, deren Auswertung geraume Zeit in Anspruch nehmen wird. Mit Abschluss der Ermittlungen ist im Frühjahr 2016 zu rechnen.



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