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Basketball: Brose Bamberg beantragt Kurzarbeit

Die Bamberger Basketball GmbH reagiert auf die durch die Corona-Krise drohenden wirtschaftlichen Einschnitte. Die Belegschaft wurde in Kurzarbeit geschickt, mit Trainern und Spielern zusätzlich ein Gehaltsverzicht vereinbart. Diese teilte der mehrmalige deutsche Basktballmeister am heutigen Mittwoch (08. April) mit.

Brose will finanzielle Unterstützung für die laufende Saison nicht kürzten

Laut Pressemitteilung wird Hauptsponsor Brose „als Zeichen der Solidarität“ trotz der Einschnitte in der Automobilindustrie seine finanzielle Unterstützung für die laufende Saison nicht kürzen. Das Unternehmen erhofft sich dies auch von den Co-Sponsoren.

Deutliche Reduzierung der Bezüge / Kapitän Elias Harris lehnt Vereinbarung ab

In einer gemeinsamen Besprechung zwischen dem Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Stoschek, Geschäftsführer Arne Dirks, Trainern und Spielern einigte man sich zudem auf die Reduzierung der Bezüge um 50 Prozent. Laut dem Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Stoschek lehnte als einziger Spieler der aktuelle Kapitän Elias Harris diese gemeinschaftliche Vereinbarung ab.

 

Ich bin allen dankbar, die unsere Basketballgesellschaft in der aktuellen Krise unterstützen und die unvermeidlichen Maßnahmen akzeptieren. Sehr enttäuscht bin ich darüber, dass unser Kapitän Elias Harris seiner Vorbildrolle nicht gerecht wird und als einziger die Vereinbarung abgelehnt hat.

(Michael Stoschek, Aufsichtsratsvorsitzender)

 

Die Dauer der Maßnahme ist noch unklar. Dies hängt vor allem davon ab, ob und wann die Basketballsaison in Deutschland fortgesetzt wird. Aktuell ist die Spielzeit bis 30. April ausgesetzt.

 

Ich erlebe in dieser schwierigen Zeit einen verständnisvollen und solidarischen Umgang seitens der gesamten Belegschaft. Auch aus großen Teilen der Fanszene und unserer Partner erfahren wir ein hohes Maß an Unterstützung und Hilfsbereitschaft.

(Arne Dirks, Geschäftsführer)



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