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Basketball: Point Guard Justin Robinson „fliegt“ nach Bamberg

Brose Bamberg macht beim Kader für die neue Saison weiter Nägel mit Köpfen. Der Verein hat Point Guard Justin Robinson verpflichtet. Der 26-jährige Aufbauspieler erhielt einen Vertrag über ein Jahr.

Robinson kommt aus Pesaro

Robinson kommt vom italienischen Erstligisten Pesaro, wo er in der letzten Saison im Schnitt über zwölf Punkte und fünf Assists erzielte sowie drei Rebounds auflegte. Bambergs Trainer Johan Roijakkers hat den 1,73 Meter großen Aufbauspieler schon seit einigen Jahren im Auge.

 

Ich bin seit 2017 großer Fan von Justin. Da habe ich ihn erstmals in der Summerleague gesehen und seine Karriere seitdem immer verfolgt. Er ist ein Spieler, der in jeder Sekunde mit voller Energie spielt. Er agiert sehr mannschaftsdienlich, kann aber auch von weit hinter der Dreierlinie abschließen. Es macht einfach Spaß, ihm beim Spielen zuzusehen.

(Johan Roijakkers, Trainer Brose Bamberg)

 

Erster Ausländer im Kader für die neue Saison

Justin Robinson ist der erste ausländische Spieler im Kader der nächsten Saison. Ihm zur Seite stehen aktuell Christian Sengfelder, Kenneth Ogbe, Dominic Lockhart, Elias Baggette, Joel Aminu, Marvin Omuvwie und Patrick Heckmann. Für Robinson ist Bamberg nun der nächste Schritt auf der Karriere-Leiter:

 

Ich habe mich für Brose entschieden, weil es ein historischer Verein ist und ich das Gefühl habe, dass es eine große Chance und ein guter Platz für mich ist, um den nächsten Schritt in meiner Karriere zu gehen. Ich will meine Mitspieler führen und sie besser machen. Das war und ist immer mein Ziel. … Auf dem Feld bin ich ein Scoring Guard, der sehr hart spielt, der aber immer auch seine Mitspieler einbindet. Abseits des Parketts bin ich bescheiden und freue mich über jeden, der zu mir kommt und ‚Hallo‘ sagt.

(Justin Robinson, Point Guard bei Brose Bamberg)

 

Qualifikationsgegner für die Basketball Champions League stehen fest

Brose Bamberg bekommt es im Qualifikationsturnier um den Einzug in die reguläre Saison der Basketball Champions League mit Teams aus Österreich, Montenegro, Portugal, Litauen und Estland zu tun. Das hat die Auslosung am Mittwochmittag (07. Juli) im schweizerischen Mies ergeben.  Die Gruppe besteht somit aus Brose Bamberg, Kapfenberg Bulls, Juventus Utena, Sporting Lissabon, Kalev Cramo und Mornar Bar.

Da Bamberg in Topf 1 gesetzt war, steigt Bamberg erst im Halbfinale ein. Mögliche Gegner sind die Kapfenberg Bulls und Juventus Utena, die das erste Viertelfinale bestreiten. Im zweiten stehen sich Kalev Cramo und Sporting Lissabon gegenüber, deren Sieger im anderen Halbfinale auf Mornar Bar trifft. Beide Halbfinal-Gewinner spielen dann den Turniersieger aus, der sich den letzten Platz in der regulären BCL-Saison sichert.

Das Qualifikationsturnier findet vom 13. bis 17. September statt. Wo es ausgetragen wird, entscheidet sich Ende Juli. Fest steht, dass der Sieger anschließend in Gruppe F auf SIG Strasbourg, Filou Oostende und Tofas Bursa trifft.



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