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Bayerische Staatsregierung mahnt: „Kontaktbeschränkungen gelten auch für den Nikolaus“

Die bayerische Familienministerin Carolina Trautner und Gesundheitsministerin Melanie Huml mahnen zur Vorsicht bei den kommenden Nikolausfeiern. Dies teilten die bayerischen Ministerien am Montag (30. November) mit.

Feier nur in den Gruppen untereinander

Trautner erklärte in der TVO vorliegenden Stellungnahme, wie heuer der Nikolaus in den Kindertagesstätten agieren soll. Die Ministerin mahnte an, dass wenn eine Erzieherin oder ein Erzieher in die Nikolaus-Rolle schlüpft, dann an dieser Feier nur die Kinder und Beschäftigten der betreffenden Kita-Gruppe daran teilnehmen.

 

Dort wo es möglich ist, sollte der Besuch des Nikolaus im Garten der Einrichtung gefeiert werden.

(Carolina Trautner, Bayerische Familienministerin)

 

Bürger sollen sich hinterfragen, ob Nikolaus-Besuche heuer notwendig sind

Gesundheitsministerin Huml erläuterte, wie wichtig es sei, „in diesen außergewöhnlichen Zeiten damit – soweit möglich – ein Stückchen Normalität zu vermitteln“. Dennoch forderte sie die Betreffenden auf, sich an die geltenden Kontaktbeschränkungen zu halten.

 

Dennoch appelliere ich an alle zur größten Vorsicht. Es darf nicht passieren, dass der Nikolaus von Haus zu Haus oder Kita zu Kita geht und neben Geschenken womöglich auch das Virus im Gepäck hat. Klar ist auch: Die Kontaktbeschränkungen des Lockdown light gelten auch für den Nikolaus.

(Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin)

 

Abschließend rief Huml auf, dass alle Bürgerinnen und Bürger sich selbst hinterfragen sollen, ob Nikolaus-Besuche in diesem Jahr unbedingt notwendig sind.



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