Bayern: 43 Städte & Gemeinden dürfen sich ab jetzt „Genussort“ nennen

43 Städte, Gemeinden und regionale Zusammenschlüsse in Bayern dürfen sich künftig offiziell „Genussort“ nennen. Sie sind die Gewinner einer ersten Wettbewerbsrunde, die der bayerische Ernährungsminister Helmut Brunner (CSU) ausgelobt hatte. Mit dieser Aktion will man der Öffentlichkeit die kulinarischen Schätze und Traditionen Bayerns näherbringen. Auch acht orte aus Oberfranken sind dabei.

Jury wählte die Orte aus

Die Gewinner der ersten Wettbewerbsrunde zeichnen sich laut dem Ministerium durch eine gelungene Kombination aus regionalen Spezialitäten, handwerklicher Herstellung und gelebtem Genuss aus. Eine unabhängige Jury mit Vertretern aus Gastronomie, Tourismus, Landwirtschaft, Kultur, Kirche, Verbraucherschutz und Medien wählte die Orte aus rund 150 Bewerbungen aus.

100 Genussorte zum 100-jährigen Bestehen des Freistaates

Mit dem Wettbewerb will Ernährungsminister Brunner insgesamt 100 bedeutende Genussorte im Freistaat ausfindig machen. Pünktlich zum 100-jährigen Bestehen des Freistaats im nächsten Jahr soll dann ein kulinarischer Genussführer aufgelegt werden, der das Augenmerk der Verbraucher gezielt auf regionale Besonderheiten lenken soll.

Acht Genussorte in Oberfranken

Alle 43 Genussorte gibt es HIER! Von den 43 ersten Auserwählten kommen acht aus Oberfranken. Diese sind:

  • Aufseß (Landkreis Bayreuth)
  • Bamberg
  • Bayreuth
  • Coburg
  • Forchheim
  • Fränkischer 13-Brauerein-Weg (Landkreis Bamberg)
  • Kräuterdorf Nagel (Landkreis Wunsiedel)
  • Neudrossenfeld (Landkreis Kulmbach)

Bewerbung für zweite Wettbewerbsrunde

Für die zweite Wettbewerbsrunde können sich Interessierte ab sofort unter 100genussorte.bayern bewerben. Beteiligen können sich Zusammenschlüsse aus mindestens drei verschiedenen Partnern wie Unternehmen, Kommunen, Interessensgruppen, Erzeugern und Gastronomen. Bewerbungsschluss ist der 23. Februar 2018.