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Bayern: Gastgewerbe bricht im Oktober massiv ein

Für das bayerische Gastgewerbe ist 2020 aufgrund der Corona-Pandemie ein dramatisch schwieriges Jahr. Dies zeigt sich unter anderem beim Blick auf die aktuellen Zahlen für den Monat Oktober. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen vermeldete, sank der Umsatz im Gastgewerbe des Freistaates im Oktober 2020 gegenüber dem Vorjahr bereinigt um 35,3 Prozent. Auch im Vergleich zum September 2020 gab es ein Umsatzminus. Dieses betrug 16,2 Prozent.

Zahl der Beschäftigten bricht ebenso ein

Von Januar bis Oktober 2020 brach der Umsatz des bayerischen Gastgewerbes gegenüber dem Vorjahreszeitraum um bereinige 33,8 Prozent ein. Die Zahl der Beschäftigten nahm heuer in den ersten zehn Monaten des Jahres um 14,9 Prozent ab. Für Oktober 2020 wurde sogar ein Minus von 16,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ausgewiesen. Zum September 2020 betrug der Rückgang 4,4 Prozent.

Beherbergung und Gastronomie tiefrot

In der Beherbergung sank der Umsatz im Oktober 2020 im Vergleich zum Wert vor zwölf Monaten real um 38,2 Prozent. In der Gastronomie gab es ein Umsatzminus um 33,2 Prozent. Im Vergleich zum September 2020 sank der Umsatz in der Beherbergung um 22,3 Prozent und in der Gastronomie um 11,8 Prozent.

Zweistelliges Umsatzminus in fast allen Bereichen

Abgesehen von den Campingplätzen war der Umsatzrückgang gegenüber dem Oktober 2019 in allen Wirtschaftsgruppen des Gastgewerbes zweistellig.



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