Bayreuth: 150.000 Euro Schaden bei Unfällen auf der A9

Innerhalb von nur einer Stunde ereigneten sich am Montagnachmittag (13. Juni) mehrere Unfälle auf der Autobahn A9 zwischen Bayreuth und Pegnitz (Landkreis Bayreuth). Zwei Fahrzeuge gerieten aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei Starkregen ins Schleudern und verunfallten. Im dadurch entstandenen Stau kam es zu weiteren Unfällen.

Audi in der Leitplanke: 10.000 EUR Schaden

Der Reihe nach: Kurz vor Trockau geriet zunächst ein in Richtung Norden fahrenden Bayreuther (39) mit seinem Audi ins Schleudern und stieß in die Leitplanke. Der Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro.

Dacia in der Leitplanke: 20.000 EUR Schaden

Kurze Zeit später schleuderte ein Leipziger (43) mit seinem Dacia mehrfach in die Schutzplanke und blockierte mit dem querstehenden Wrack die Autobahn in Richtung München. Der Sachse wurde leichtverletzt. Der Schaden wurde auf 20.000 Euro taxiert.

Auffahrunfall: 20.000 EUR Schaden

Der Verkehr staute sich bei diesem Vorkommnis auf mehrere Kilometer Länge. Am Stauende fuhr ein Kleintransporterfahrer (30) auf einen Kleinwagen auf. Dessen Insassen, zwei junge Frauen aus Bayreuth und ein zweijähriges Kleinkind wurden leicht verletzt. Sie kamen in ein naheliegendes Krankenhaus. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von insgesamt 20.000 Euro.

Mercedes gegen zwei Lkw: 100.000 Euro

Ein Mercedes-Fahrer (34) aus Stuttgart geriet bei Haag mit seinem neuen Gefährt – ebenfalls auf der regennassen Fahrbahn – ins Schleudern. Er prallte nacheinander in zwei Sattelzüge. Hierbei entstand ein Schaden von 100.000 Euro. Die beiden 35 und 43 Jahre alten Insassen wurden leicht verletzt und mussten im Klinikum Bayreuth behandelt werden. Der Neuwagen hatte nach dem Unfall nur noch Schrottwert.



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