© Polizeipräsidium Oberfranken

Bayreuth: Bande von Ladendieben geht Polizei ins Netz

Eine Bande von osteuropäischen Ladendieben nahmen Polizisten am Donnerstagmittag (19. Januar) im Stadtteil Sankt Georgen in Bayreuth fest. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth haben die Ermittlungen gegen die drei Männer aufgenommen.

Zeuge meldet verdächtige Personen

Ein aufmerksamer Zeuge gab am gestrigen Tag der Polizei den entscheidenden Hinweis auf das Fahrzeug mit den georgischen Staatsangehörigen. Die drei Langfinger waren dem Mann in einem Einkaufsmarkt in der Justus-Liebig-Straße in Bayreuth aufgefallen, wo sie offenbar Waren entwendet hatten. Als die Beamten das mitgeteilte Kennzeichen überprüften, stellten sie fest, dass es als gestohlen gemeldet war. Mehrere Streifen verschiedener Bayreuther Polizeidienststellen fahndeten daraufhin mit Hochdruck im Stadtgebiet nach dem Auto.

Diebesgut und Fluchtwagen sicher gestellt

Schließlich entdeckte die Polizei das Fahrzeug in der Straße „Grüner Baum“ und stoppten es. Bei der folgenden Durchsuchung des Wagens staunten die Beamten nicht schlecht, denn sie fanden eine Vielzahl entwendeter Kosmetikartikel und Babynahrung im Wert von mehreren hundert Euro. Die Beute konnten die Ermittler der Bayreuther Kripo bereits zuordnen. Nach bisherigen Erkenntnissen stammt sie aus verschiedenen Einkaufmärkten in Bayreuth und Eckersdorf.

Täter in Untersuchungshaft

Weiterhin war das Auto der Männer überhaupt nicht zugelassen. Auch wem es tatsächlich gehört, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizisten nahmen die Diebe im Alter von 25 bis 33 Jahren vorläufig fest. Auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Bayreuth sitzen die drei Tatverdächtigen inzwischen in Untersuchungshaft.



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